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WWW goes 3D – ein Bericht

18. August 2011 von Torsten Schneyer

„3D im Internet …ja und?“ So denken sicher die meisten, die obige Überschrift lesen, und man kann es ihnen kaum verdenken. Gilt doch 3D-Grafik im WWW nach wie vor als eine Domäne der Spielefirmen. Gut, es gab vor gefühlten hundert Jahren malen einen Hype um Second Life. Doch nachdem eine ganze Reihe kleiner und großer Firmen die traurige (und vorhersagbare) Erfahrung machen durfte, dass es den Durchschnitts-Avatar eher in virtuellen Clubs als in den aufwendig modellierten konzerneigenen Glitzermessestand verschlug, ist auch hier inzwischen die Ernüchterung groß. Die Kids (und nicht nur die) verzocken ihr Geld lieber bei WOW und anderen MMOGs, geschlossenen Welten, die mit dem WWW nur das Protokoll gemein haben, keinesfalls die User Experience gemein haben. Dann gab es da noch Adobes Shockwave (ich weiß, hier in der Vergangenheitsform zu schreiben, ist nicht nett, denn Shockwave wird ja eigentlich noch gepflegt. Ausschlaggebend für mein subjektives Urteil sind aber Akzeptanz und Verbreitung), das es ermöglichte, 3D-Inhalte im Browser anzuzeigen. Aber unter uns: bis auf ein paar rotierende Handys in diversen Mobile-Shops ist nicht viel bei mir hängengeblieben. Und dann gibt es noch die wunderschönen Nachtschattengewächse diverser Cutting-Edge-3D-Engines, für die es ebenfalls Web-Schnittstellen gibt. Quest3D ist so eine, oder (vergleichsweise neu) Silvermotion, eine Engine für Microsoft Silverlight. Was haben all diese Versuche gemeinsam? Richtig: Entweder handelt es sich um eine Stand-alone-API oder der Content wird nur dann im Browser angezeigt, wenn man ein bestimmtes Plugin installiert hat. 3D-Plugins im Browser sind ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite hat man eine (idealerweise) hochwertige 3D-Engine und eigentlich sollte es der moderne User auch gewohnt sein, seinen Browser permanent zu pimpen. Andererseits gibt es allerhand Belege dafür, dass die Verweildauer auf Websites um zweistellige Prozentbeträge sinkt, wenn zur Installation eines Plugins aufgefordert wird.

Brauchen wir also einen neuen Standard, der 3D-Inhalte ohne Plugin im Browser anzeigt? Und wenn ja: was machen wir dann damit? Diese Fragen waren Thema eines illustren Kongresses des Frauenhofer Instituts für Datenverarbeitung IGD am 17. August 2011 in Darmstadt, an dem ich die Freude hatte teilzunehmen.
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Microsoft rotiert: Erste 3D-Grafik-Demo mit Silverlight 5

14. April 2011 von Torsten Schneyer

Jeder Grafiker hat seine ganz individuelle berufliche Vita und ganz egal, wo es ihn hin verschlägt: Er hat seine Roots. Die meinen sind 3D-Grafik und Animation. Viele Jahre habe ich mit dem Modellieren, Texturieren und Animieren für Games und interaktive 3D-Anwendungen zugebracht. Auch wenn mich das Geschick inzwischen mehr in die Usability-Forschung treibt: Vertexe und Bump Maps sind meine heimliche Liebe. Wie bereits mehrfach erwähnt, beschäftige ich mich zur Zeit jedoch vor allem mit Programmoberflächen unter WPF und Silverlight, beides primär zweidimensionale Angelegenheiten. Ja, ich weiss: WPF KANN 3D, aber die Implementierung in Expression Blend ist für den Grafiker-geschmack noch ziemlich rudimentär… außerdem ist Silverlight für mich persönlich interessanter, da es auch im Browser läuft und eine Cross-Platform-Lösung ist. Nun sind Software-GUIS leider fast immer zweidimensional.
Ich jedoch träume von GUIs, die dreidimensional sind und sich wie physikalische “Sachen” verhalten, nicht wie logische Klick-Einheiten.
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Kaffesatzlesen für 3D

11. November 2010 von Jens Peter Kleinau

In wenigen Jahren werden wir im Bereich des Home Entertainments und der Consumer Electronics mindestens eine weitere Revolution erleben. Ebenso wie die hochauflösende Flachbildschirme die Welt der Kunden vom Fernseher bis zum Mobilen Geräten vollkommen veränderten,  werden 3D- und Touchdisplays sowie berührungsfreie Eingabegeräte die Heim- und Büroelektronik verwandeln. Die Prognosen des fachlich spezialisierten Marktforschungsinstituts DisplaySearch sprechen 2010  über die kommenden Technologien ein genauso deutliches Bild wie 2004 für die Flachbildschirme, das sogar noch zu vorsichtig war. Wir können sichere Aussagen über die kommenden Bildschirme treffen: sie sind flach und zeigen 3D an.

Und ich prognostiziere, dass Kunden auf diesen Bildschirme keine alten Anwendung benutzen wollen, weder zu Hause, weder unterwegs, weder beim Einkaufen und auch nicht bei der Arbeit. Anwendungen und Angebote auf allen Geräten, die mit solcher Technologie ausgestattet sind, werden aktiver, intuitiver, intelligenter und anspruchsvoller sein. Sie werden nach außen ganz einfach erscheinen, aber nach innen komplex und vernetzt.

Die führende Marktforschungsgruppe Forrester Research prognostizierte im Jahr 2007 für die Erstellung von Web 2.0 Anwendungen einen Markt von 4.6 Milliarden US$ im Jahr 2013. Und bereits heute ist ein großer Teil der Technologie produktionsreif entwickelt, der alte Anwendungen einfach nur alt aussehen lässt. Optisch attraktive Angebote mit moderner, interaktiver und persönlicher Ausstattung erhalten deutlich mehr Kunden als konservative Vergleichsanwendungen. Ergonomie, anspruchsvolles und durchdachtes Design kombiniert mit neuer Technologie steigern drastisch Motivation und Effizienz, führen zu schnellerer Bearbeitung von Arbeitsprozessen. Es reicht nicht eine Datenbank mit Wissen zu füllen, wie man es eigentlich besser machen könnte oder wo die Probleme liegen. Man muss die Probleme angehen und die Chancen ergreifen. Während heute manche Firmen noch Kataloge drucken, sind andere schon lange im Internet und zählen dort zu den Marktführern. Während in der Zukunft manche ihr Angebot immer noch in HTML Seiten präsentieren, werden andere auf dem Handy und dem Fernseher in virtuellen 3D Shops die Marktführer werden.

3D-Modelle aus Blender oder anderen Tools übernehmen

5. November 2009 von Jens Peter Kleinau

Mit Kazim habe ich schon erfolgreich in einem Projekt zusammen gearbeitet und würde mich freuen, wenn sich wieder die Gelegenheit ergibt. In seinem neuen Blog “ux developa” hat er einen kurzen Artikel über das Importieren von 3D Objekten in Expression Blend 3 verfasst. OBJ ist ein offenes Definitionsformat für geometrische Daten (Spezifikation).

Seinen Artikel findet man hier: http://www.developa.org/2009/10/3d-modelle-aus-blender-nach-xaml-konvertieren/

3D Tools fuer Windows Presentation Foundation

26. Mai 2007 von Jens Peter Kleinau

Wer sich mit Hit-Test auf interaktiven Elementen auf 3D-Oberflächen beschäftigt hat, wird schnell erkennen, dass die Performanz des Rechners selten ein zufrieden stellendes Erlebnis für den Benutzer bereit hält. Doch das heißt nicht, dass wir hier auf die nächste WPF Generation warten müssen, die endlich das leistet, was Games-Engines schon seit Jahren können.

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