Die Blogs der ATE-Experten

Aus Chrome wird Metro

5. Oktober 2011 von Torsten Schneyer

Metro Design heißt die neue Touch-Oberfläche von Microsoft und wird spätestens mit Windows 8 in aller Munde sein. Genaugenommen ist Metro die Bezeichnung für eine neue Design-Sprache, mit der Windows-Apps bald mit dem User kommunizieren werden. Eine Designsprache bedient sich wie jede Sprache einer Grammatik. In diesem Falle besteht diese Grammatik aus Design-Richtlinien, die uns sagen, wie eine Metro-App auszusehen und sich zu verhalten hat. Den Rest des Eintrags lesen »

Windows 8 – Live von der Build Conference – Metro

13. September 2011 von Jens Peter Kleinau

Jensen Harris, Microsofts Director des Program Management für das Windows User Experience Team, nennt die Lücke zwischen dem Betriebssyste und den zukünftigen Nutzern die zweite große Chance in der Geschichte der Anwendungsentwicklung. Mit den prospektiven Kunden des Betriebssystems und den Änderungen in der Nutzerführung bietet sich ein neues Zielpublikum, das sich in der Vorstellung von Microsoft an der neuen Benutzerführung im Metro Design erfreuen soll. Dazu muss Microsoft weltweit die Entwickler für das Design gewinnen. Es braucht enthusiastische Entwickler, die sich bereitwillig darauf einlassen. Und noch viel mehr braucht Microsoft die Unterstützung der Software Firmen und Endprodukt-Hersteller von Anwendungssoftware. Denn es gilt die Abwanderungstendenzen zu den erfolgreichen Konkurrenzsystemen iOS und Android zu stoppen. Apples iOS ist enorm etabliert und droht mit rasendem Wachstum Microsoft davon zu stürmen. Und Android hat das Smartphone verlassen und erobert die Tablet-PCs und Netbooks. Den Rest des Eintrags lesen »

WWW goes 3D – ein Bericht

18. August 2011 von Torsten Schneyer

„3D im Internet …ja und?“ So denken sicher die meisten, die obige Überschrift lesen, und man kann es ihnen kaum verdenken. Gilt doch 3D-Grafik im WWW nach wie vor als eine Domäne der Spielefirmen. Gut, es gab vor gefühlten hundert Jahren malen einen Hype um Second Life. Doch nachdem eine ganze Reihe kleiner und großer Firmen die traurige (und vorhersagbare) Erfahrung machen durfte, dass es den Durchschnitts-Avatar eher in virtuellen Clubs als in den aufwendig modellierten konzerneigenen Glitzermessestand verschlug, ist auch hier inzwischen die Ernüchterung groß. Die Kids (und nicht nur die) verzocken ihr Geld lieber bei WOW und anderen MMOGs, geschlossenen Welten, die mit dem WWW nur das Protokoll gemein haben, keinesfalls die User Experience gemein haben. Dann gab es da noch Adobes Shockwave (ich weiß, hier in der Vergangenheitsform zu schreiben, ist nicht nett, denn Shockwave wird ja eigentlich noch gepflegt. Ausschlaggebend für mein subjektives Urteil sind aber Akzeptanz und Verbreitung), das es ermöglichte, 3D-Inhalte im Browser anzuzeigen. Aber unter uns: bis auf ein paar rotierende Handys in diversen Mobile-Shops ist nicht viel bei mir hängengeblieben. Und dann gibt es noch die wunderschönen Nachtschattengewächse diverser Cutting-Edge-3D-Engines, für die es ebenfalls Web-Schnittstellen gibt. Quest3D ist so eine, oder (vergleichsweise neu) Silvermotion, eine Engine für Microsoft Silverlight. Was haben all diese Versuche gemeinsam? Richtig: Entweder handelt es sich um eine Stand-alone-API oder der Content wird nur dann im Browser angezeigt, wenn man ein bestimmtes Plugin installiert hat. 3D-Plugins im Browser sind ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite hat man eine (idealerweise) hochwertige 3D-Engine und eigentlich sollte es der moderne User auch gewohnt sein, seinen Browser permanent zu pimpen. Andererseits gibt es allerhand Belege dafür, dass die Verweildauer auf Websites um zweistellige Prozentbeträge sinkt, wenn zur Installation eines Plugins aufgefordert wird.

Brauchen wir also einen neuen Standard, der 3D-Inhalte ohne Plugin im Browser anzeigt? Und wenn ja: was machen wir dann damit? Diese Fragen waren Thema eines illustren Kongresses des Frauenhofer Instituts für Datenverarbeitung IGD am 17. August 2011 in Darmstadt, an dem ich die Freude hatte teilzunehmen.
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Eine Maschine zum Anfassen

27. Mai 2011 von Torsten Schneyer

Kaum jemand wird nach dem Siegeszug von iPhone und iPad –sowie angesichts der nun zu erwartenden Schwemme von Tablet-PCs- und Smartphones bestreiten, dass den Touchscreen-Interfaces zumindest auf dem Consumer-Markt eine große Zukunft bevorsteht. In Business- und vor allem Industriekreisen scheinen jedoch berührungsempfindliche Bildschirme nach wie vor im Dornröschenschlaf zu liegen. Geld- und Fahrkartenautomaten, die kennt man; und auch in der Gebäudeleittechnik sind moderne Interfaces inzwischen auf dem Vormarsch. Den Rest des Eintrags lesen »

Microsoft rotiert: Erste 3D-Grafik-Demo mit Silverlight 5

14. April 2011 von Torsten Schneyer

Jeder Grafiker hat seine ganz individuelle berufliche Vita und ganz egal, wo es ihn hin verschlägt: Er hat seine Roots. Die meinen sind 3D-Grafik und Animation. Viele Jahre habe ich mit dem Modellieren, Texturieren und Animieren für Games und interaktive 3D-Anwendungen zugebracht. Auch wenn mich das Geschick inzwischen mehr in die Usability-Forschung treibt: Vertexe und Bump Maps sind meine heimliche Liebe. Wie bereits mehrfach erwähnt, beschäftige ich mich zur Zeit jedoch vor allem mit Programmoberflächen unter WPF und Silverlight, beides primär zweidimensionale Angelegenheiten. Ja, ich weiss: WPF KANN 3D, aber die Implementierung in Expression Blend ist für den Grafiker-geschmack noch ziemlich rudimentär… außerdem ist Silverlight für mich persönlich interessanter, da es auch im Browser läuft und eine Cross-Platform-Lösung ist. Nun sind Software-GUIS leider fast immer zweidimensional.
Ich jedoch träume von GUIs, die dreidimensional sind und sich wie physikalische “Sachen” verhalten, nicht wie logische Klick-Einheiten.
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DarkNerd: “Smart Clients”

5. April 2011 von Torsten Schneyer

Aus der Webcomic-Serie “DarkNerd” (www.darknerd.de) zeigt ATE in unregelmäßigen Abständen humoristische Seitenhiebe zum ganz normalen Wahnsinn der IT-Branche…

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Grafik vs. Code?

15. März 2011 von Torsten Schneyer

Beim Kick-Off wirkt alles so einfach: Fähige Entwickler schreiben ein funktionierendes Programm und kreative Designer entwerfen die Oberfläche dazu.  Wenn sie als Kunde, Geschäftsführer oder Entwickler bereits mit Software-Entwicklung zu tun hatten, wissen sie jedoch, dass dies zwar leicht daher gesagt, aber oftmals weitaus schwerer zu realisieren ist. In den meisten Fällen wird ein Entwickler-Team das Programm schreiben, während eine externe Grafik-Abteilung (in vielen Fällen sogar eine externe Agentur) das Design für die Oberfläche beisteuert.

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Der Smart-Client-Kalender 2011

14. März 2011 von Torsten Schneyer

Zu Weihnachten ist es auch in der Software-Branche üblich, seinen Geschäftspartnern eine freundliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Leider sind echte Programmier-Geeks in dieser Hinsicht bisweilen etwas phantasielos und so bleibt es oft bei der üblichen Grußkarte. Kleines Bonmot am Rande: Alkohol und Pralinen sind übrigens weit weniger gern gesehen als vermutet, denn dies gilt -kein Witz- bei den Finanzämtern als geldwerter Vorteil und muss angegeben werden!

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User Experience auf den Punkt gebracht

27. Oktober 2008 von Jens Peter Kleinau

Am Freitag lauschte ich den Worten des deutschsprachigen Microsoft User Experience Evangelisten Clemens Lutsch. Er erzählte viel über die Geschichte und die Entwicklung der Erfahrungen von Computer Nutzern. Der für mich wesentliche Satz seines mehrstündigen Vortrags war sinngemäß:

Egal ob sie für User Experience Geld ausgeben oder nicht: sie findet auf jeden Fall statt.

User Experience ist kein zukaufbares Etwas, sondern das aktuelle Erleben des Anwenders mit der Software des Computer System. User Experience basiert auf der Vorkenntnis und den vorherigen Erfahrungen, die jeder Mensch mit Computern und Software macht. So wird ein Lochkartenstecher sich über Windows 3.11 wie ein Schneekönig freuen, dem man im Hochsommer eine drei Sterne Gefriertruhe geschenkt hat. Aber ein Apple User ausgestattet mit dem neuesten Designwunderbetriebssystem vom Apfelbäumchen würde vor Entsetzen vor Windows 3.11 davon laufen.
User Experience ist geprägt durch Vorurteile und der Hoffnung, dass es besser wird.

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